A-H-A ermöglicht DELAB-Fachtagung in Mainz

24. Sep 2020

A-H-A ermöglicht DELAB-Fachtagung in Mainz

Abstand, Hygiene und Atemschutz, achtsame Disziplin der Teilnehmer aus Labor und Industrie ermöglichten DELAB-Fachtagung, am 11./12. September in Mainz.

60 Menschen aus Labor und Laborumfeld trafen sich am 11./12. September in Mainz zur DELAB-Fachtagung

Von "... Sie sind mutig..." bis "... endlich mal wieder persönlich austauschen..." reichten die Anmerkungen der Teilnehmer der DELAB-Fachtagung. Dabei war der Tagungsrahmen sehr professionell organisiert. Mehrfach täglich wurden Tische, Türklinken desinfiziert. Abstand und Mundschutz wurden diszipliniert getragen. Und trotz allem war ein Abendessen im gebührenden Rahmen möglich. Dr. Franz Armbruster leitete mit signifikanten Studienergebnissen zu Wein und Diagnostik unnachahmlich auf diesen Abend über. Sein Lebenswerk würdigend, konnte Günther Kampf verabschiedet werden - er wird auf weiteren DELAB-Fachtagungen ein gern gesehener Gast sein.

Natürlich widmeten sich die Vortragenden der Corona-Situation der Laboratorien und insbesondere den Auswirkungen auf den Labormarkt. Uli Früh, der maßgeblich die Datenlage der PCR-Testungen dokumentiert, skizzierte sehr detailliert diese aktuelle Situation. Herren Henning  und Böhnke, Aktiva Beratung im Gesundheitswesen charakterisierten die Entwicklungsrichtung des Labormarktes - insbesondere die Perspektiven für Klinik- / niedergelassene Laborbetriebe.

Digitalisierung ist und wird die Herausforderung im Gesundheitswesen sein. Zahlreiche Programme sind seitens des Gesundheitsministeriums auf den Weg gebracht, allein die Umsetzung gestaltet sich häufig schwierig - deutete Volker Dentel, kv.digital an und Dr. Andreas Bobrowski, BDL verwies in diesem Zusammenhang auf die "Corona-App", die noch der prozessualen Nachbesserung bedarf. Wie geeignete IT-Systeme die Arbeit der Laboratorien unterstützen können, zeigten Christoph Trapp, vireq und Detlev Pechermeyer, labdock.

Professor Akgül, Uniklinikum Köln und auch Professor Henri-Jacques Delecluse, DKFZ Heidelberg zeigten im medizinischen Teil den viralen Einfluß auf Hautkrebsentstehung bzw. das erhöhte Krebsrisiko durch Eppstein--Barr-Virus. Ein Novum der Veranstaltung, der online-Vortrag von Dr. Wouter Bulten, Radboud Universität, Nimwegen berichtete von der Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) im Rahmen pathologischer Diagnostik; neueste Studien seines Instituts widmen sich labordiagnostischen Einsatzbereichen von KI.

Resümierend bleibt festzuhalten: Eine gelungene DELAB-Fachtagung, möglich durch das Sicherheitskonzept des Atrium-Hotels, die allgemeine Organisation - vor allem aber durch das konsequente Verhalten aller teilnehmenden Menschen.

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